News

Bio-Hersteller Rapunzel setzt sich gegen die Deregulierung von Gentechnik ein

News

Bio-Hersteller Rapunzel setzt sich gegen die Deregulierung von Gentechnik ein

„Kein Freiflug für Gentechnik“ – so lautet das Motto der Initiative, die Rapunzel ins Leben gerufen hat. Damit wolle man über die Risiken von Gentechnik informieren. Ziel der Aktion, an der neben Rapunzel auch weitere Partner wie Demeter und Bioland beteiligt sind, ist es, die strenge Regulierung gentechnisch veränderter Produkte aufrecht zu erhalten. Dazu gehören beispielsweise eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Produkte sowie Sicherheitsüberprüfungen.

Laut Rapunzel werden 99,9 Prozent aller Agrarprodukte in Europa ohne den Einsatz von Gentechnik produziert. Das sei nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sondern zusätzlich auch ein Wettbewerbsvorteil der Landwirtschaft in Europa. Eine Deregulierung, wie sie vonseiten der EU gelegentlich ins Spiel gebracht wird, soll verhindert werden.

Dafür wurde jetzt im Rahmen der Initiative eine Postkartenaktion gestartet. Die Postkarten liegen in zahlreichen Bioläden aus. Jeder Interessierte kann eine Postkarte unterschreiben, die dann gesammelt an Manfred Weber (CSU) übergeben werden sollen. Weber ist der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), die die größte Fraktion im Europaparlament stellt. Mit der Postkartenaktion sollen die Abgeordneten des Europaparlaments über den gesellschaftlichen Widerstand gegen eine Deregulierung genetisch veränderter Produkte informiert werden.

Alle, die in ihrem Bioladen keine Postkarte bekommen haben, können auch digital teilnehmen.

Genauere Informationen sind auf der Website von Rapunzel verfügbar. Dort ist auch die digitale Teilnahme möglich: Gentechnik – Warum die Landwirtschaft gentechnikfrei bleiben muss

Fassade des Europäischen Parlaments mit EU-Flagge und Parlamentslogo.
Immer wieder wird vonseiten der EU eine Deregulierung von gentechnisch veränderten Produkten ins Spiel gebracht. Ein Bündnis aus Bio-Produzenten möchte die Abgeordneten des EU-Parlaments mithilfe einer Postkartenaktion mit dem gesellschaftlichen Widerstand dagegen konfrontieren. (Foto: Tim Reckmann, CC-BY 2.0)

„Kein Freiflug für Gentechnik“ – so lautet das Motto der Initiative, die Rapunzel ins Leben gerufen hat. Damit wolle man über die Risiken von Gentechnik informieren. Ziel der Aktion, an der neben Rapunzel auch weitere Partner wie Demeter und Bioland beteiligt sind, ist es, die strenge Regulierung gentechnisch veränderter Produkte aufrecht zu erhalten. Dazu gehören beispielsweise eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Produkte sowie Sicherheitsüberprüfungen.

Laut Rapunzel werden 99,9 Prozent aller Agrarprodukte in Europa ohne den Einsatz von Gentechnik produziert. Das sei nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sondern zusätzlich auch ein Wettbewerbsvorteil der Landwirtschaft in Europa. Eine Deregulierung, wie sie vonseiten der EU gelegentlich ins Spiel gebracht wird, soll verhindert werden.

Dafür wurde jetzt im Rahmen der Initiative eine Postkartenaktion gestartet. Die Postkarten liegen in zahlreichen Bioläden aus. Jeder Interessierte kann eine Postkarte unterschreiben, die dann gesammelt an Manfred Weber (CSU) übergeben werden sollen. Weber ist der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), die die größte Fraktion im Europaparlament stellt. Mit der Postkartenaktion sollen die Abgeordneten des Europaparlaments über den gesellschaftlichen Widerstand gegen eine Deregulierung genetisch veränderter Produkte informiert werden.

Alle, die in ihrem Bioladen keine Postkarte bekommen haben, können auch digital teilnehmen.

Genauere Informationen sind auf der Website von Rapunzel verfügbar. Dort ist auch die digitale Teilnahme möglich: Gentechnik – Warum die Landwirtschaft gentechnikfrei bleiben muss

Fassade des Europäischen Parlaments mit EU-Flagge und Parlamentslogo.
Immer wieder wird vonseiten der EU eine Deregulierung von gentechnisch veränderten Produkten ins Spiel gebracht. Ein Bündnis aus Bio-Produzenten möchte die Abgeordneten des EU-Parlaments mithilfe einer Postkartenaktion mit dem gesellschaftlichen Widerstand dagegen konfrontieren. (Foto: Tim Reckmann, CC-BY 2.0)